Onlinehandel in den USA. Mit eigener Gesellschaft vor Ort.

Marktplätze, Zahlungsdienste und Logistiker in den USA arbeiten am liebsten mit US-Gesellschaften: mit EIN, US-Konto und US-Adresse. Wir bauen diese Struktur für Ihre Marke — und sagen Ihnen offen, welche Pflichten der Verkauf in den USA mit sich bringt.

Kurz beantwortet

Wer an Kunden in den USA verkauft, profitiert von einer eigenen US-Gesellschaft mit EIN, US-Konto und US-Adresse — viele Marktplätze, Zahlungsdienste und Logistiker erwarten genau das. FIAON Global baut diese Struktur. Die Umsatzsteuern der Bundesstaaten, die Buchhaltung und die Steuerpflicht im Heimatland bleiben Themen für Ihren Steuerberater und einen US-CPA.

Warum eine US-Gesellschaft für den Handel

Für den Verkauf an US-Kunden ist eine eigene Gesellschaft kein Muss, aber oft der einfachere Weg:

  • Marktplätze und Zahlungsdienste in den USA arbeiten mit US-Gesellschaften mit EIN meist unkomplizierter
  • Auszahlungen in US-Dollar auf ein US-Konto sparen Umrechnung und Wartezeit
  • US-Logistiker und Lager verlangen oft einen US-Vertragspartner
  • Die Haftung für das US-Geschäft liegt bei der US-Gesellschaft

Was der Verkauf in den USA mit sich bringt

  • Umsatzsteuer: In den USA erheben die Bundesstaaten eigene Umsatzsteuern mit eigenen Schwellen. Ob und wo Ihre Gesellschaft sich registrieren muss, prüfen Sie mit einem US-CPA — das ist nicht Teil der Pakete.
  • Eine US-Gesellschaft, die aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz geführt wird, bleibt dort steuerpflichtig; die Gründung ist dem Finanzamt zu melden (in Deutschland nach § 138 AO).
  • In den USA gelten jährliche Meldepflichten, auch ohne Umsatz (Form 5472 mit Form 1120), dazu Staatsgebühren und die Kosten des Registered Agent.

Passt — und passt nicht

  • Passt — Marken mit echtem US-Geschäft: Sie verkaufen bereits an US-Kunden oder starten dort mit Lager, Marktplatz oder eigenem Shop — und wollen Konto, Karten und Zahlungen in den USA.
  • Passt nicht — Wer nur aus Steuergründen gründen will: Eine US-Gesellschaft, die aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz geführt wird, ist dort in der Regel steuerpflichtig. Als Steuermodell taugt sie nicht.

Das passende Paket

Mit Konto, weiteren Kartenanträgen und Pflichtenkalender: Global Banking.

Häufige Fragen

Brauche ich für den Verkauf in die USA eine US-Firma?

Nicht zwingend. Viele Marktplätze, Zahlungsdienste und Logistiker arbeiten aber einfacher mit einer US-Gesellschaft mit EIN, US-Konto und US-Adresse.

Muss meine US-Gesellschaft Umsatzsteuer abführen?

Das hängt vom Bundesstaat und Ihren Umsätzen dort ab. Die Bundesstaaten erheben eigene Umsatzsteuern mit eigenen Schwellen; das prüfen Sie mit einem US-CPA.

Ist die Buchhaltung enthalten?

Nein. Die Pakete enthalten die erste jährliche US-Meldung durch unseren US-CPA, nicht die laufende Buchhaltung.

Spare ich mit einer US-LLC Steuern?

In der Regel nicht. Wird die Gesellschaft aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz geführt, ist sie dort steuerpflichtig.