Inkasso-Brief erhalten? Erst prüfen, dann zahlen.
Der ruhige 5-Schritte-Plan: Forderung prüfen, Kosten nachrechnen, Fristen kennen, Eintrag verhindern. FIAON ist kein Inkasso und keine Rechtsberatung – FIAON ist Ihre Gegenprüfung.
Der 5-Schritte-Sofortplan
In dieser Reihenfolge – und nichts davon am Telefon, alles schriftlich: Forderung zuordnen, Inkassokosten nachrechnen, Verjährung prüfen, schriftlich reagieren, Fristen im Kalender.
Diese Fristen gelten
Widerspruch gegen den gerichtlichen Mahnbescheid: zwei Wochen. Die 100-Tage-Regel der SCHUFA: vollständig ausgeglichen innerhalb von 100 Tagen verkürzt die Speicherfrist auf 18 Monate. Regelverjährung: drei Jahre nach dem Ende des Jahres, in dem die Forderung entstand.
Wann ein SCHUFA-Eintrag droht — und wann nicht
Die Angst vor dem Eintrag ist das Druckmittel. Gemeldet werden darf nur nach zwei Mahnungen mit vier Wochen Abstand, rechtzeitigem Hinweis und ohne Ihren Widerspruch – eine bestrittene Forderung darf nicht gemeldet werden.
Wie FIAON Sie dabei unterstützt
Gegenprüfung der Forderung, Zurückweisung überhöhter Kosten, Ratenvorschlag aus Ihrem Spielraum, Verfolgung der Antwort – und die Auskunft danach, damit nichts hängen bleibt.
Häufige Fragen
Muss ich auf einen Inkassobrief überhaupt reagieren?
Ignorieren ist die schlechteste Option — aber reagieren heißt nicht zahlen. Reagieren heißt: prüfen, und je nach Ergebnis zahlen oder schriftlich widersprechen. Wer gar nichts tut, riskiert gerichtlichen Mahnbescheid, weitere Kosten und am Ende einen Negativeintrag.
Darf Inkasso einfach einen SCHUFA-Eintrag machen?
Nein. § 31 BDSG verlangt unter anderem zwei Mahnungen mit mindestens vier Wochen Abstand, einen rechtzeitigen Hinweis auf die bevorstehende Meldung — und die Forderung darf nicht bestritten sein. Wer rechtzeitig und begründet widerspricht, blockiert die Meldung, bis die Sache geklärt ist.
Was passiert, wenn ich die Forderung wirklich nicht zahlen kann?
Melden Sie sich schriftlich und schlagen Sie realistische Raten vor — Inkassobüros nehmen fast immer an, weil eine zahlende Rate mehr wert ist als ein Titel. Wichtig: nur Beträge zusagen, die Sie sicher halten können. Eine geplatzte Vereinbarung verschlechtert Ihre Position.
Sind die hohen Inkassogebühren rechtens?
Oft nicht in voller Höhe. Die Vergütung ist gedeckelt; bei kleinen, unbestrittenen Forderungen liegt die Grenze niedrig. Verlangen Sie eine Aufschlüsselung und zahlen Sie zunächst die Hauptforderung plus die zulässigen Kosten — überhöhte Posten dürfen Sie bestreiten.
Woran erkenne ich Fake-Inkasso?
Druck mit unrealistischen Fristen (24 bis 48 Stunden), Zahlung nur auf ausländische Konten oder per Gutscheinkarte, kein Eintrag im Rechtsdienstleistungsregister, keine nachvollziehbare Forderung. Im Zweifel: nicht zahlen, nicht anrufen, schriftlich Nachweise verlangen.
Ich habe schon einen Eintrag — was jetzt?
Prüfen, ob er zulässig gemeldet wurde (zwei Mahnungen, Hinweis, nicht bestritten) und ob die Löschfrist läuft oder abgelaufen ist. Erledigte Forderungen werden nach drei Jahren gelöscht, bei Ausgleich binnen 100 Tagen nach 18 Monaten. FIAON prüft das für Sie — die Regeln stehen im Ratgeber zum Eintrag löschen.