Selbstauskunft lesen: die 10-Punkte-Checkliste.

Die Datenkopie liegt vor Ihnen, aber niemand hat erklärt, wie man sie liest? Diese Checkliste geht Punkt für Punkt durch. Danach wissen Sie, was stimmt, was fehlt und was angreifbar ist.

Die Checkliste

Zehn Punkte, in dieser Reihenfolge.

  • Persönliche Daten stimmen
  • Jeden Vertrag zuordnen können
  • Beendete Verträge sind ausgetragen
  • Erledigte Forderungen tragen das Erledigt-Kennzeichen
  • Löschfristen nachgerechnet
  • Doppelte Einträge markiert
  • Beträge und Daten geprüft
  • Bestrittene Forderungen erkennen
  • Anfragen der letzten 12 Monate zählen
  • Unklares notiert statt ignoriert

Die fünf häufigsten Fehler beim Lesen

Nur den Score anschauen. Das Bezahlprodukt mit der Datenkopie verwechseln. Erledigt mit gelöscht verwechseln. Nur die SCHUFA prüfen. Widerspruch am Telefon statt schriftlich.

Oder Sie lassen prüfen

Die Checkliste ist genau die Arbeit, die FIAON bei der geprüften Bonitätsauskunft übernimmt – bei SCHUFA, KSV und CRIF aus einer Hand, jeder Eintrag erklärt.

Häufige Fragen

Wie bekomme ich meine Selbstauskunft kostenlos?

Über die Datenkopie nach Art. 15 DSGVO — formlos oder über die Formulare der Auskunfteien, gesetzlich kostenlos und beliebig oft. Unser kostenloses Werkzeug bereitet den Antrag für SCHUFA, KSV und CRIF vor. Die Häuser haben einen Monat Zeit, meist kommt sie schneller.

Was ist der Unterschied zwischen Selbstauskunft und Datenkopie?

Umgangssprachlich meint beides dasselbe: die Auskunft über die eigenen Daten. Juristisch sauber ist die Datenkopie nach Art. 15 DSGVO — vollständig und kostenlos. Die Bezahlprodukte der Auskunfteien (Bonitätszertifikat) sind gekürzte Fassungen zum Vorzeigen, nicht zum Prüfen.

In welcher Reihenfolge lese ich die Auskunft am besten?

Genau in der Reihenfolge der Checkliste oben: erst Stammdaten, dann Verträge, dann Forderungen samt Kennzeichen und Fristen, dann Anfragen — und zuletzt der Score. Wer andersherum liest, sucht die Ursache am falschen Ende.

Was mache ich mit einem Eintrag, den ich nicht zuordnen kann?

Nicht ignorieren: schriftlich bei der Auskunftei nachfragen, wer gemeldet hat und auf welcher Grundlage (das steht teils schon in der Datenkopie). Kennen Sie den Vorgang trotzdem nicht, widersprechen Sie und verlangen Belege. Unbekannte Einträge können auf Verwechslung oder Missbrauch hindeuten.

Wie oft sollte ich meine Auskunft prüfen?

Einmal im Jahr als Routine — und zusätzlich vor jedem großen Schritt: Wohnungssuche, Finanzierung, Selbstständigkeit. Die Eigenauskunft ist neutral, sie verändert Ihren Score nicht und wird anderen nicht angezeigt.

Übernimmt FIAON diese Prüfung komplett?

Ja — das ist die Bonitätsauskunft mit Prüfung: FIAON beschafft die Datenkopien aller drei Häuser, erklärt jede Zeile in Klartext und hält jeden Eintrag gegen § 31 BDSG und die Löschfristen. Sie bekommen die Liste, die Sie hier von Hand erstellen würden — fertig und mit Handlungsplan.